Seit Dienstag morgen um 4.30 bin ich von meiner 6wöchigen Reise durch Südafrika zurück in Deutschland - in Offenburg, wo ich zwischen Kisten und Papieren wohne, und nach Worten suche, die das Gefühl des Ankommens beschreiben. Dass ich dabei ständig von einer Gefühlslage in die nächste falle, erleichtert das nicht gerade. Traurig, Afrika und die Menschen, die mir dort ans Herz wuchsen, fürs erste hinter mir zu lassen. Inspiriert von dem intensiven Lebensgefühl, das mir diese Reise ermöglichte. Erfüllt von dem Sinn, den diese Arbeit mir gab. Obwohl ich das gerade noch nicht möchte, bin ich gedanklich auch schon wieder beim Abreisen nach Spanien. Studieren - im Moment - unvorstellbar. Mathestudium, überhaupt, vorstellbar? Heute morgen bin ich aufgewacht und wusste 2 Stunden keinen Grund, aufzustehen. Eine Woche in Deutschland ist mir gleichzeitig zu viel und zu wenig - deswegen genau richtig? Wer weiß es?
Ein kleiner Nachtrag aufgrund einiger Nachfragen: Ich bin nicht depressiv geworden, es ist eher ein Nachdenken und Verarbeiten. Auch die Vorstellung nicht weiterzustudieren ist im Moment eher ein Gedankenexperiment als ein richtiger Plan.
Mittwoch, 17. September 2008
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2 Kommentare:
Vielleicht gibt es mehr in dieser Richtung zu lesen, kommt mir sehr bekannt vor. Würde mich irgendwie interessieren, wie du damit umgehst, oder was weiter bei dir passiert. Wünsche dir eine gute Zwischenlandung!
Lukas
ist doch spannend wie die jeweilige realität einem hilft jeweils wieder auch zu tun, was man sich vielleicht einen moment vorher gar nicht vorstellen konnte...
studieren zum beispiel.
ich verstehe zeit immer mehr als chance dinge wachsen zu lassen, wenn man wach ist für andere perspektiven-
in dem sinne-verbunden-david
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