Puh, ein kleines Lebenszeichen aus einem sehr gut mit Erasmus-Studenten gefuellten Internetcafe mitten in der Stadt. Heute ist es etwas bewoelkt und hat nur 26 Grad, sehr gnaedig. Die Wohnungssuche ist in vollem Gange, aber trotz ausgiebiger Hilfe von Rafa war gestern nichts zu erreichen. Heute mittag geht es weiter!
Ich habe mich heute an der Uni angemeldet, bei einer nur Spanisch sprechenden Promoterin ein Konto eroeffnet, das brauche ich naemlich, um ein Fahrrad zu bekommen, warum auch immer. Auch wenn es eine Weile gedauert hat und wir ab und zu eine Spanisch-Englisch-Uebersetzerin brauchten, haben wir es geschafft, uns im wesentlichen zu verstehen. Bei den Relaciones Internationales habe ich auch erfahren, dass gestern eine Erasmus-Party stattgefunden hat, die ich verpasst habe...
Rafa wohnt etwas ausserhalb, ich nehme immer den Bus in die Innenstadt. U-Bahn gibts nicht, und nur eine etwa 1km lange Strassenbahnlinie in der Stadtmitte. Diese Busse sind sehr lustig: man stellt sich an die Bushaltestelle, und wartet, bis der Bus kommt. Plaene gibt es nicht. Wenn man dann sieht, wie der Fahrer den Bus durch das absolute Chaos manoevriert, weiss man auch warum. Die Fahrt dauert zwischen 20 und 30 Minuten, je nach dem, wer gerade sein Auto durch die engen Gassen manoevriert oder wieviele Motorradfahrer links und rechts ueberholen. Ich habe grossen Respekt vor den Busfahrern.
Gestern abend bin ich mit Rafa bei ein paar Physikerkollegen von ihm gewesen, und habe FUSSBALL GESCHAUT, Betiz gegen Barcelona. Betiz hat leider verloren und ich nahm fuer meine Verhaeltnisse grossen Anteil. Das Spanisch ist kaum zu verstehen, wie zu lange gekochtes Gemuese wird jeder Satz zu einem Brei, in dem Wortanfaenge nicht auszumachen sind. Wir unterhielten uns in EngSpaDeutsch ueber die Vorurteile und Stereotypen ueber die jeweils andere Kultur; ich erfuhr, dass keiner von ihnen Flamenco leiden kann und einer fragte mich im Ernst, ob es stimmt, dass wir in Deutschland immer nur warmes Bier trinken. Interessant...
und ein gutes Schlusswort. Rafa wartet, bis bald... hoffentlich aus der eigenen Wohnung!
Donnerstag, 25. September 2008
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