Freitag, 15. April 2011
Aprilupdate
Dienstag, 15. Februar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Les Paniers de Gaston
Hier die Gründungsmitglieder der association "Les Paniers de Gaston", von links nach rechts: Präsident, Sekretärin, Schatzmeister hehe... Das ist übrigens meine Küche und in der Hand habe ich eine Flasche Champagner, die dann doch ungeöffnet blieb :-)
Die association ist so eine Art Solidaritätsgemeinschaft für Konsumenten von regionalen, saisonalen Bioprodukten im Zusammenarbeit mit einem Bauern aus der Nähe von Marseille, in Form einer wöchentlichen Lieferung von Gemüsekisten, die an Studenten (Größe, Preis, Semesterzeiten) angepasst sind.
Eigentlich nichts Neues, in Aix gibts dazu das Analogon (von dem wir uns eigentlich alles abgeschaut haben), aber hier in Marseille ist es immer an der Organisation gescheitert, zuletzt vor einem Jahr. Mal sehen, was diesmal dabei rauskommt!
Gut, dass ich jetzt eine Prüfungspause habe, denn die eigentliche Arbeit kommt noch: Mitglieder werben, das Ziel ist 75 bis Anfang Februar.
Dienstag, 11. Januar 2011
Masterarbeit
Hallo,
in den letzten Tagen habe ich einige Leute aus der "biomaths"-Arbeitsgruppe kennengerlernt. Dort werde ich aller Voraussicht nach ab April mein Praktikum zur Masterarbeit machen, im Hôpital La Timone, in einem Krebsforschungszentrum. Ich bin wirklich froh, darauf gekommen zu sein, denn nicht nur klingt die Arbeit super spannend, auch sind die Leute super nett. Weitere Details erfahre ich nächste Woche.
Heute nachmittag habe ich eine Mail erhalten, dass ich diesen Freitag meine Englischprüfung habe... im Dezember hieß es, sie wäre wohl im Februar oder März, und jetzt, 3 Tage vorher, haben es sich die Schlaumeier anders überlegt. Darüberhinaus muss die ganze Marseiller Mathe-Truppe für die Prüfung nach Aix-en-Provence... naja, bestehen werde ich die Prüfung schon, und auf die Note kommt es nicht an. Also zwar ziemlich frech aber eigentlich halb so schlimm!
Die Uni Marseille ist eine absolute Katastrophe, was die Organisation anbelangt, das ist das einstimmige Urteil aller!
Bis bald
Niklas
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Theater, Mathe und Schlüssel
Der Theaterkurs hat mit heute besonders gut gefallen; ich habe mich in der Gruppe zum ersten Mal richtig wohl gefühlt! Wir haben super Übungen gemacht, darunter die Impro-Übung "Epidemie", bei der die einzigen Regeln sind, dass einer eine tödliche und ansteckende Krankheit hat und nach einiger Zeit den Raum betritt, und dass man nicht sprechen darf. Beim ersten und zweiten Versuche war es noch ein bisschen wie Fangen, "un bordel" (Achtung, false friend :-D ), man wusste nicht so genau wer eigentlich gerade infiziert ist und wer nicht, beim dritten Mal hat das aber richtig gut geklappt und tolle Gruppensituationen herbeigeführt. Um nicht noch Seiten damit zu füllen lass' ich das mal so vage im Raum stehen.
Meine Bahnhofsnähe macht sich für ein paar Leute jetzt bezahlt, zwei Kopien meines Schlüssels habe ich verliehen (einer davon wird bis Silvester noch 3 mal !! den Besitzer wechseln), um damit die Abreise zu frühen Morgenstunden zu erleichtern. Einige kennen schon meine interessante Wohnungstür, die man bisher nur mit viel Feingefühl und Geduld öffnen konnte. Ein Spanier kam auf die eigentlich ziemlich naheliegende Idee, sie zu ölen und jetzt gehts wie geschmiert...
Leichte Fortschritte, was die Suche nach einem Praktikum zur Masterarbeit angeht:
Es gibt eine vielversprechende Kooperation zwischen der Matheuni und dem Krebsforschungszentrum. Was ich nicht wusste, ist, dass dort partielle Differentialgleichungen ein Schlüsselgebiet sind! Vielleicht werde ich also zwischen Technopôle Château-Gombert, wo sich die Matheuni befindet, und dem Hôpital La Timone mein Praktikum machen, sonst bleibt noch ein theoretisches Praktikum (haha!) an der Uni zum selben Thema oder das Projekt ITER, auch an der Uni (Forschung zur Kernfusion), denn den Plan, jeden Tag 70km nach Caderache zu pendeln, habe ich mittlerweile in die Tonne getreten.
Bleibt noch eine Kuriosität, die ich jeden Tag auf dem Heimweg von der Uni sehe und heute erstmals fotografiert habe:
Jeder, dessen Französisch weiter als "une baguette, s'il vous plaît" reicht, wird den krassen Fehler erkennen. Jetzt will ich aber nicht wie beim letzten Post über die Franzosen lästern, sondern jeden, dessen Französisch noch ein bisschen weiter reicht, bitten, die folgenden Links zu öffnen und mir zu sagen, ob das Foto eine Anspielung darauf ist?
http://fr.wikipedia.org/wiki/Affaire_Omar_Raddad
http://www.affaires-criminelles.com/lexique_18.php
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Frenglish
Letztes Wochenende habe ich in Lyon beim Lichterfest ein paar schöne Tage verbracht.
Hier ein paar Eindrücke (ja, ich bin faul :-D )
http://www.youtube.com/watch?v=fVibKNiqXOU
Aber jetzt was ganz anderes: ein Beispiel der unglaublichen natürlichen Sprachbegabung der Franzosen aus dem Seminar für angewandte Mathematik:
http://www.latp.univ-mrs.fr/article312.html
Mein Lieblingssatz: "Think to warn the person in charge of your choice."